Humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit

Die Bundesregierung hat seit 2012 rund 740 Millionen Euro für Maßnahmen der humanitären Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit im Kontext der Flüchtlingskrise im Libanon bereitgestellt. Im Jahr 2016 war die Bundesregierung mit Neuzusagen von 386 Millionen Euro der zweitgrößte Geber des Landes.  Der Schwerpunkt der deutschen Leistungen liegt dabei auf der Versorgung von Flüchtlingen mit Nahrungsmitteln, dem Zugang zu Bildung und Berufsbildung, Wasser sowie die Verwirklichung von Schutzrechten.

Im Bereich der humanitären Hilfe koordiniert das Referat die Arbeit der von der Bundesregierung geförderten und im Libanon tätigen internationalen und deutschen Hilfsorganisationen. Schwerpunkt dieser Maßnahmen ist derzeit die Hilfe für die Flüchtlinge aus Syrien.

Das Referat koordinert die bilaterale Entwicklungszusammenarbeit mit dem Libanon, die im Kontext der Syrienkrise im September 2015 wieder aufgenommen wurde. Im Mai 2017 fanden in Berlin erstmals seit 15 Jahren Regierungskonsultationen über Entwicklungszuammenarbeit statt.