Humanitäre Hilfe nach den Kämpfen im Sommer 2006


Insgesamt erhielten Hilfsorganisationen mehr als 6,5 Millionen Euro für akute Hilfsmaßnahmen für die Not leidende Zivilbevölkerung. Davon wurden gut 4,5 Millionen Euro aus dem Haushalt des Auswärtigen Amtes und 2 Millionen Euro vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit zur Verfügung gestellt. 

Die Mittel des Auswärtigen Amtes wurden größtenteils über internationale Hilfsorganisationen abgewickelt. Im Zentrum standen dabei die Versorgung von Verletzten, der Transport von Hilfsgütern und die Verteilung von Lebensmitteln und Trinkwasser. Vom Auswärtigen Amt unterstützte deutsche Hilfsorganisationen versorgten Flüchtlinge dazu mit Medikamenten, Matratzen und Hygieneartikeln. Hierbei arbeiteten das Deutsche Rote Kreuz, Caritas International, Medico International, arche noVa und humedica e.V. mit lokalen Partnern zusammen.

(Siehe auch auf der vorigen Seite unter "Bundesregierung unterstützt Minen- und Kampfmittelräumung im Libanon" einen Beitrag über die "deutsche Hilfe bei der Beseitigung von Streumunitionen nach dem Konflikt 2006")